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Release Notes

Release Notes: aptosid 2010-02

Eingereicht von vibora am 14. Sep 2010 - 02:38 Uhr

Da nun Aptosid das Licht der Welt erblickt hat, haben wir die Ehre, die sofortige Verfügbarkeit von  aptosid 2010-02 "Κῆρες‚" zu verlautbaren. Aptosid wird nach den Debian-Richtlinien für freie Software vom gleichen Entwicklerteam veröffentlicht, das im November 2006 begonnen hat, die Distribution "sidux" zu gestalten. Dieser Release wird in folgenden Varianten angeboten: 

  • KDE-lite, amd64, en/ de, ≈ 600 MB.
  • KDE-lite, i686, en/ de, ≈ 595 MB.
  • KDE-full, amd64+i686, en/ de (el, es, fr, hr, it, ja, nl, pt, pt_BR, ro, ru durch liveapt) ≈ 2.2 GB.
  • XFCE, amd64, en/ de, ≈ 490 MB.
  • XFCE, i686, en/ de, ≈ 480 MB.
  • XFCE-lite, amd64+i686, ≈ 820 MB.

aptosid ist eine voll ausgestattete Live-CD auf Basis von Debian Sid mit einem besonderen Augenmerk auf Festplatteninstallationen, einem sauberen Aktualisierungspfad innerhalb von Debian Sid und zusätzlicher Unterstützung für Hardware und Software. Die ISO basiert zur Gänze auf Debian Sid und ist mit aptosid-eigenen Paketen und Skripten bereichert, um Stabilität zu gewährleisten.

Leider wurde ein Fehler im Installationsprogramm gefunden, wodurch unbeabsichtigt die Datei /etc/apt/sources.list.d/aptosid.list entfernt wird, falls das Hinzufügen von nicht freier Firmware via non-free ausgewählt wird. Das Problem kann umgangen werden, indem diese Option nicht ausgewählt und /etc/apt/sources.list.d/debian.list nach der Installation angepasst wird, um Firmware oder andere nicht freie Pakete installieren zu können.

Release-Notes für ΚῆρεςÏ‚

Neue Features in aptosid 2010-02 "Κῆρες" sind im Besonderen Kernel 2.6.35.4 und KDE 4.4.5. Der Kernel 2.6.35 verbessert und stabilisiert nicht nur die Unterstützung verschiedenster Hardwareelemente, sondern weist sowohl eine bessere Powersaving-Unterstützung für ATI-Radeon- und Intel-Grafikkarten als auch eine verbesserte Hardware-Grafik-Beschleunigung auf. Auch die Wlan-Unterstützung hat sich durch rt2x00, wodurch nun auch RaLink rt28x0/rt30xx offiziell unterstützt werden, und durch ath9k_htc, wodurch Atheros AR9271 offiziell unterstützt wird, erweitert. Da ANI (adaptive noise immunity) von ath5k unterstützt wird, sollte sich die Durchsatzrate für diese Chips erhöhen.

Wie üblich wurde auch eine große Anzahl von Funktionalitätserweiterungen und Fehlerkorrekturen dem gesamten Paketspektrum und im Besonderen aptosid-eigenen Paketen zuteil, um die Gesamtinfrastruktur der Distribution zu verbessern. In den letzten Monaten war es möglich, auf Detailaspekte vieler Pakete zu achten, um Funktionalität und die Treue zu unseren Richtlinien zu verbessern.

Obwohl dieser Release knapp nach dem Freeze, der zu Debian 6.0 "Squeeze" führt, stattfindet, basiert er weiterhin auf einem tagesaktuellen Debian Sid und ist weder geeignet noch gedacht als alternative Installation von "Squeeze". Viele sicherheitsrelevante Pakete in aptosid (Debian Sid) besitzen bereits eine höhere Versionsnummer als deren Pendant in "Squeeze".

Während die Pakete in Debian Testing sich im Zustand "frozen" ("eingefroren") befinden (ihre Versionsnummer wird nicht mehr aktualisiert), um die Veröffentlichung von Debian 6.0 "Squeeze" zu ermöglichen, werden neuere Upstream-Versionen von abhängigen Paketen oder Bibliotheken nicht in Debian Sid veröffentlicht. Obwohl es verführend sein kann, neue Versionen von KDE4 oder Iceweasel aus experimentellen Repositorien zu beziehen, können wir ein solches Vorgehen weder unterstützen noch empfehlen. Unsere Empfehlung ist, bei den Paketen von Debian Sid und aptosid zu bleiben. Aptosid wird weiterhin fehlerbereinigte Pakete und Aktualisierungen von aptosid-Paketen zur Verfügung stellen.

Unserer besonderer Dank gilt den aptosid Grafik- und Handbuchteams und im Speziellen allen Hostern der <span>Spiegelserver</span> für ihre Bemühungen um aptosid.

Minimale Systemanforderungen:

  • amd64:
    • CPU:
      • AMD64
      • Intel Core2
      • Intel Atom 330
      • jede x86-64/EM64T fähige CPU
      Neuere 64bit fähige AMD Sempron und Intel Pentium 4 CPUs (man achte auf die "lm"-Flag in /proc/cpuinfo oder nutze infobash -v3 zur Information).
    • RAM:
      • KDE: ≥512 MB RAM (≥768 MB RAM empfohlen), ≥1 GB RAM für liveapt.
      • XFCE: ≥256 MB RAM.
    • VGA-Grafikkarten mit einer Auflösung von mindestens 640x480 Pixel.
    • Optisches Laufwerk oder USB-Steckplatz.
    • ≥3 GB freier Festplattenplatz, empfohlen sind ≥10 GB.
  • i686:
    • CPU:
      • Intel Pentium pro/Pentium II
      • AMD K7 Athlon (nicht K5/ K6)
      • Intel Atom N-270/ 230
      • VIA C3-2 (Nehemiah, nicht C3 Samuel oder Ezra)/C7
      • jede x86-64/EM64T fähige CPU oder neuer
      Der vollständige Befehlssatz für i686 ist Voraussetzung.
    • RAM:
      • KDE: ≥384 MB RAM (≥768 MB RAM empfohlen), ≥1 GB RAM für liveapt.
      • XFCE: ≥192 MB RAM.
    • VGA-Grafikkarten mit einer Auflösung von mindestens 640x480 Pixel.
    • Optisches Laufwerk oder USB-Steckplatz.
    • ≥3 GB freier Festplattenplatz, empfohlen sind ≥10 GB.

Jetzt zu den interessanten Themen! Was steht auf de:

  • Debian Sid von 2010-09-13.
  • Kernel 2.6.35.4 (smp, hard preemption).
  • X.org 7.5 (xserver-xorg-core 1.7.7).
  • aktivierte KMS-Unterstützung für ATi- und Intel-Grafikkarten.
  • DRI-(3D)-Unterstützung für ATi Radeon-Grafikkarten bis r7xx (siehe Grafikkarten mit proprietären Treibern).
  • KDE 4.4.5 (en + de).
  • Iceweasel 3.5.12
  • Neues, auf SVG basierendes Grafik-Schema, entworfen vom aptosid art team.
  • Offline-Handbuch für en + de im ISO, Online-Handbücher für mehr Sprachen auf http://manual.aptosid.com/ bzw. installierbar via apt; ein großes Dankeschön geht an das Dokumentations- und Übersetzerteam!
    Zu beachten ist, dass das Offline-Handbuch nur auf der Live-ISO oder auf einem installierten System aufrufbar ist.
  • Viele Änderungen im und am Handbuch.
  • at76c50x-usb-Unterstützung für 11 MBit/s Atmel Wlan-Karten (at76c503a, at76c505 und at76c505a).
  • ath5k-Unterstützung für 54/ "108" MBit/s Atheros Wlan-Karten (AR2425, AR5210, AR5211, AR5212, AR5213 und AR5414).
  • ath9k-Unterstützung für 802.11n Atheros Wlan-Karten (AR5418+AR5133, AR5416+AR5133, AR5416+AR2133, AR9160, AR9280, AR9281 und AR9285).
  • ath9k_htc-Unterstützung für 802.11n-lite Atheros USB Wlan-Karten (AR9271).
  • ar9170usb-Unterstützung für 802.11n Atheros USB Wlan-Karten (AR9170 "otus").
  • b43/ b43legacy-Unterstützung für Broadcom Wlan-Karten.
    OpenFWWF 5.2 Opensource-Firmware für folgende Broadcom AirForce 802.11b/g Wlan-Karten:
    • BCM4306
    • BCM4311 revision 1
    • BCM4318
    • BCM4320
    Hoch experimentelle Unterstützung für LP-PHY. Nicht freie Firmware-Abbilder werden benötigt (firmware-b43-lpphy-installer).
  • iwl3945-Unterstützung (Intel Pro Wireless 3945 chipsets).
  • iwlag-Unterstützung für IPW 4965 und den IEEE 802.11 a/b/g/n-Teil der Intel Wireless WiFi Link 1000/ 5xxxAGN/ 6000/ 6050 Familie.
  • iwmc3200wifi-Unterstützung für Intel Wireless Multicomm 802.11.
  • rt2x00-Unterstützung für RaLink rt2400, rt2500, rt2570, rt61 und rt73 802.11b/g Karten.
  • Unterstützung für RaLink rt2770, rt2870 und rt3070 802.11b/g/n USB-Karten mittels rt2x00.
  • Unterstützung für RealTek RTL8180L und RTL8185 PCI/ cardbus Wlan-Karten.
  • Unterstützung für RealTek RTL8187 und RTL8187B USB Wlan-Karten.
  • memtest86+.
  • OpenJDK 6 als Teil der Variante kde-full.
  • "insserv" zur Neugestaltung der Boot-Sequenz auf Basis der LSB-Headers.
  • Unterstützung von kvm (Kernel-based Virtual Machine) für kde-full; kvm hängt von einer Hardware-Virtualisierungs-Unterstützung ab (AMD pacifica virtualisation extensions "svm" oder Intel IVT (vanderpool) virtualisation extensions "vmx").
  • Access-Point-Unterstützung für viele Wlan-Karten basierend auf mac80211 durch nl80211 und hostapd (optional).
  • Client-Unterstützung für Netzwerkboot via PXE/NBD.
  • Behebung einer Regression im CFQ I/O Scheduler.
  • Behebung eines Fehlers in der Funktionalität von "liveapt".
  • Viele weitere kleine Fehlerbehebungen.

Häufig gestellte Fragen

Installation

Es empfiehlt sich Tastaturlayouts, locales und Zeitzonen vor dem booten des zu installierenden Systems mit Hilfe des Bootmenüs [F2], [F3] auszuwählen. Auf diese Weise werden die Lokalisierungseinstellungen direkt an allen erforderlichen Stellen gesetzt und eine aufwändige manuelle Konfiguration ist nicht erforderlich.

grub2

grub2 bietet erhöhte Flexibilitäŧ für Installationen: Unterstützung neuer Dateisysteme (ext4), erweiterte Installations-Optionen wie LVM2 und verbesserte Erkennungsmöglichkeiten für andere installierte Betriebssysteme. Im Augenblick wird jedoch nur ein Textmodus für das Menü unterstützt. An einem graphischen Hintergrund und Thema wird gearbeitet und zu gegebenem Zeitpunkt angeboten werden. Obwohl Hintergrundgrafiken bereits von grub2 unterstützt werden, ist dies noch instabil und verlängert den Boot-Prozess. Das Konfigurationssystem von grub2 nutzt intern Kleinskripte im Verzeichnis /etc/grub.d/. Mit Hilfe dieser wird die Konfigurationsdatei "grub.cfg" erstellt. Dadurch sind viele selbstaktualisierende Features wie z.B. die automatische fromiso-Unterstützung mit Hilfe von "grub2-fll-fromiso" ermöglicht.

isohybrid

Mittels isolinux, das gfxboot unterstützt, ist es möglch isohybrid zu nutzen. Dies ermöglicht, eine ISO direkt auf einen USB-Stick oder ein SD/SDHC/MMC-Speichergerät zu schreiben und bootbar zu machen. isohybrid fügt der ISO einen MBR bei und kreiert eine Partitionstabelle mit nur einem einzigen aktiven Eintrag: der Partition, die das ISO enthält. Dies ermöglicht ein direktes Schreiben einer aptosid-ISO auf USB-Speichergeräte oder SDHC-Speicherkarten zusätzlich zu der bisher bekannten Methode mittels "install-aptosid-to-usb" (install-usb-gui). Diese Option ist besonders dann von Vorteil, wenn keine existierende aptosid-Installation vorhanden ist, aber ein Installationsmedium von einer anderen Linux-Distribution oder einem Nicht-Linux-Betriebssystem erstellt werden soll. Es soll auch angemerkt sein, dass diese Methode das ganze USB-Medium überschreibt und der zur Verfügung stehende Speicherplatz auf die Größe der aptosid-ISO beschränkt ist. Die Methode mit install-usb-gui hat nicht diese Beschränkungen und ist die Methode der Wahl, falls ein aptosid-System zur Verfügung steht. Weitere Partitionen können erstellt werden, um Zugriff auf den unbenutzten Teil des Speichergeräts zu erhalten.

cat /path/to/aptosid-*.iso > /dev/USB_raw_device_node

Weitere Informationen über die Installation von aptosid finden Sie im aptosid-Handbuch unter Installationsoptionen

Wireless regulatory domain settings (crda)

Auf das neue "regulatory domain Framework" für cfg80211 basierte wlan-Karten erfordern crda, um Zugriff auf wlan-Kanäle oberhalb von ch11 (2.4 GHz oder die 5 GHz-Alternativen) zu gewähren. Ohne crda sind nur die Kanäle der "world domain" (1-11) verfügbar. Zuvor mögliche Hacks über Modulparameter ("ieee80211_regdom={US,EU,JP}") sind nicht länger verfügbar und verhindern den Start von cfg80211, eventuell vorhandene module-init-tools-Overrides ("grep -R ieee80211_regdom /etc/modprobe.d/" kann zur Suche verwendet werden) sollten manuell entfernt werden.

# apt-get update
apt-get install crda

aptosid im Netzwerk booten

Das Booten von aptosid im Netzwerk über PXE (Preboot Execution Environment) und NBD (Network Block Device) ist unterstützt, die benötigten Einstellungen können innerhalb des Boot-Menüs [F4] konfiguriert werden. Anleitungen, wie exemplarische PXE+NBD-Bootserver aufgesetzt werden, finden sich in der Einführung zum Booten von Aptosid über ein Netzwerk.

Localisation

Ein besonders Feature der Variante kde-full ist die Möglichkeit, auch weitere Sprachen neben Deutsch oder Englisch im grub Menü (F4) auszuwählen und hierdurch die Lokalisierungen für Desktop und viele Anwendungen während des Bootvorgangs zu installieren. Dies ermöglicht die gewählten Lokalisierungen auch nach der Installation beizubehalten sowie ausschließlich die benötigten Sprachen für das gegebene System zu installieren. Die Menge des benötigten Arbeitsspeichers hängt von der gewählten Sprache ab; ist nicht genug freier Speicher verfügbar, kann aptosid die Installation des gewählten Sprachpaketes verweigern und stattdessen in englischer Sprache mit der Boot-Sequenz fortfahren. Die gewählten lokalisierten Einstellungen (Währung, Datum–/ Zeitformat, Tastaturlayout) bleiben jedoch erhalten. 1 GB Arbeitsspeicher oder mehr sind vermutlich ausreichend für alle unterstützten Sprachen, welche derzeit aus den folgenden bestehen:

  • Niederländisch
  • Englisch (GB, AU)
  • Griechisch
  • Französisch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Kroatisch
  • Portugiesisch (BR und PT)
  • Rumänisch
  • Russisch
  • Spanisch
  • die Sprachauswahl hängt von der Verfügbarkeit von Übersetzungen des aptosid-Handbuchs ab. Sie können jederzeit sich engagieren, dass auch Ihre Sprache Teil von aptosid wird.

Hinweise für Upgrader:

aptosid bemüht sich sehr um einen nahtlosen Aktualisierungspfad für Debian- und aptosid-eigene Pakete, dennoch verbleibt manches, was manueller Nacharbeit bedarf.

Aktualisierung einer "sidux"-Installation

Ein nahtloser Aktualisierungspfad von sidux nach aptosid steht noch bis Ende 2010 zur Verfügung. Dennoch empfehlen wir einen schnellen Wechsel, um möglichen Problemen, die nicht in unserem Einflussbereich liegen, aus dem Weg zu gehen.

Falls der automatische Umstieg aufgrund eines Problems mit dem Spiegelserver fehlschlägt, ermöglichen folgende Schritte einen manuellen Umstieg.

  • Deaktivierung der "sidux"-Spiegelserver in "/etc/apt/sources.list" bzw. Löschen des Verzeichnisses "/etc/apt/sources.list.d/sidux.list".
  • des neuen Debian-Pakets aptosid-archive-keyring von http://aptosid.com/debian/pool/main/a/aptosid-keyring/ und manuelle Installation mit "dpkg -i aptosid-archive-keyring_*_all.deb".
  • Erstellen eines neuen Verzeichnisses "/etc/apt/sources.list.d/aptosid.list" unter Verwendung eines primären Spiegelservers. Beispiele finden Sie auf http://aptosid.com/files/misc/.
  • Abschließend wird eine reguläre Systemaktualisierung mittels "apt-get update && apt-get dist-upgrade" durchgeführt.

Der automatisierte Umstieg unter Verwendung eines "sidux"-Spiegelservers ist einfacher und der bevorzugte Weg.

nouveau

X.org in Debian bevorzugt seit xorg 1:7.5+6 xserver-xorg-video-nouveau anstelle von xserver-xorg-video-nv, was unglücklicherweise von aptosid nicht supported werden kann, bevor es staging verlässt und eine stabile ABI zwischen Kernel- und Userspace gegeben ist. Aus diesem Grund empfehlen wir Benutzern von nvidia Grafikkarten xserver-xorg-video-nouveau zu deinstalliereren, sodass xserver-xorg-video-nv — welches nicht von diesen inkompatiblen ABI Änderungen betroffen ist — wieder den Vorzug erhält.

# apt-get remove --purge xserver-xorg-video-nouveau

Sobald nouveau vernünftig unterstützt werden kann, wird dieser Treiber angeboten werden.

system-config-printer-udev

hal-cups-utils wurde durch system-config-printer-udev ersetzt, um USB-Drucker automatisch zu erkennen und zu konfigurieren.

# apt-get update
# apt-get install --purge system-config-printer-udev

Um die Druckererkennung beeinflussen und eine weitergehende Konfiguration durchführen zu können, empfehlen wir die Installation von system-config-printer-kde (für das KDE Desktop Environment) oder system-config-printer (für Desktopumgebungen, die auf GTK2 basieren).

Veraltete Pakete

Im Rahmen der Weiterentwicklung von aptosid wurden einige Pakete durch bessere Alternativen ersetzt oder überflüssig.

  • grub-gfxboot
    Beginnend mit aptosid wurde grub2 dem bisherigen grub-gfxboot vorgezogen. grub2 bietet bessere Unterstützung für moderne Betriebssysteme, Kernel mit aktuellen Bootloader-Richtlinien und neueste Dateisysteme. Eine Aktualisierung von Systemen mit grub-gfxboot installiert nun automatisch grub2, indem der existierende MBR erhalten bleibt und ein Chainload grub2 lädt. Wenn grub2 funktioniert, finden Sie die weitere Vorgehensweise im Handbuch.
  • Veraltete oder vorübergehende Pakete bei einem Umstieg von sidux:
    Um veraltete Pakete nach einem Umstieg auf aptosid zu finden, verwendet man am besten deborphan oder apt-show-versions. Zumindest diese Pakete können nach einem Umstieg auf aptosid entfernt werden:
    • configure-dsl
    • gfxboot-theme-sidux-2007-01-chaos
    • gfxboot-theme-sidux-2007-02-tartaros
    • gfxboot-theme-sidux-2007-03-gaia
    • gfxboot-theme-sidux-2007-04-eros-de
    • gfxboot-theme-sidux-2007-04-eros
    • gfxboot-theme-sidux-2008-01-nyx-de
    • gfxboot-theme-sidux-2008-01-nyx
    • gfxboot-theme-sidux-2008-02-erebos-de
    • gfxboot-theme-sidux-2008-02-erebos-ie
    • gfxboot-theme-sidux-2008-02-erebos
    • gfxboot-theme-sidux-2008-03-ourea-de
    • gfxboot-theme-sidux-2008-03-ourea-ie
    • gfxboot-theme-sidux-2008-03-ourea
    • gfxboot-theme-sidux-2008-04-pontos-de
    • gfxboot-theme-sidux-2008-04-pontos-ie
    • gfxboot-theme-sidux-2008-04-pontos
    • gfxboot-theme-sidux-2009-01-ouranos-de
    • gfxboot-theme-sidux-2009-01-ouranos-ie
    • gfxboot-theme-sidux-2009-01-ouranos
    • gfxboot-theme-sidux-2009-02-aether-de
    • gfxboot-theme-sidux-2009-02-aether
    • gfxboot-theme-sidux-2009-03-momos-de
    • gfxboot-theme-sidux-2009-03-momos
    • gfxboot-themes-sidux-2007-04-eros-core
    • gfxboot-themes-sidux-2007-04-eros
    • gfxboot-themes-sidux-2008-01-nyx-core
    • gfxboot-themes-sidux-2008-01-nyx
    • gfxboot-themes-sidux-2008-02-erebos-core
    • gfxboot-themes-sidux-2008-02-erebos
    • gfxboot-themes-sidux-2008-03-ourea-core
    • gfxboot-themes-sidux-2008-03-ourea
    • gfxboot-themes-sidux-2008-04-pontos-core
    • gfxboot-themes-sidux-2008-04-pontos
    • gfxboot-themes-sidux-2009-01-ouranos-core
    • gfxboot-themes-sidux-2009-01-ouranos
    • gfxboot-themes-sidux-2009-02-aether-core
    • gfxboot-themes-sidux-2009-02-aether
    • gfxboot-themes-sidux-2009-03-momos-core
    • gfxboot-themes-sidux-2009-03-momos
    • gfxboot-themes-sidux-2009-04-moros-core
    • gfxboot-themes-sidux-2009-04-moros
    • gfxboot-themes-sidux-2010-01-hypnos-core
    • gfxboot-themes-sidux-2010-01-hypnos
    • gfxboot-themes-sidux-2010-02-keres-core
    • gfxboot-themes-sidux-2010-02-keres
    • linux-headers-2.6-sidux-686
    • linux-headers-2.6-sidux-amd64
    • linux-image-2.6-sidux-686
    • linux-image-2.6-sidux-amd64
    • sidux-apt-qt4
    • sidux-art-kde
    • sidux-art-wallpaper
    • sidux-art-xfce
    • sidux-manual-bg
    • sidux-manual-common
    • sidux-manual-da
    • sidux-manual-de
    • sidux-manual-el
    • sidux-manual-en
    • sidux-manual-es
    • sidux-manual-fr
    • sidux-manual-hr
    • sidux-manual-hu
    • sidux-manual-it
    • sidux-manual-ja
    • sidux-manual-nl
    • sidux-manual-pl
    • sidux-manual-pt-br
    • sidux-manual-ro
    • sidux-manual-ru
    • sidux-searchplugins
    • ttf-sidux
  • Aktualisierung der Grafik
    Da die Dateibezeichnungen für das Grafikschema in der Benutzerkonfiguration festgehalten (hardcoded) ist, können die Pakete nicht automatisch aktualisiert werden. Die Installation folgender Pakte installiert deren Äquivalent für die aktuelle Veröffentlichung (ΚῆÏες), es ist aber nötig, die Einstellungen manuell vorzunehmen, um das Artwork verwenden zu können:
    • aptosid-art-kde (KDE-Varianten)
    • aptosid-art-wallpaper
    • aptosid-art-xfce (XFCE-Varianten)

Übergangspakete und veraltete Bibliotheken können oft mit "deborphan" festgestellt werden. Deborphan ist eine sehr hilfreiche Anwendung, um ein laufendes System zu säubern, die Ausgabe des Programms sollte aber immer überprüft werden, bevor sie als Input für Deinstallationen verwendet wird.

$ deborphan

Der folgende Befehl ist in der Lage Pakete zu finden, die nicht länger in einem aktiven apt-Repository verfügbar sind. In Bezug auf manuell installierte Pakete ist jedoch Vorsicht geboten. apt-show-versions ist ein eigenständiges Paket und ist nicht unbedingt vorinstalliert.

$ apt-show-versions | awk '/No available version in archive/{print $1}'

Haftungsausschluss:

Dies ist experimentelle Software. Benutzung geschieht auf eigenes Risiko. Das aptosid-Projekt, seine Entwickler und Teammitglieder können unter keinen Umständen haftbar gemacht werden für Schäden an Hard- oder Software, Datenverlust oder anderen, direkten oder indirekten Schäden, entstanden durch die Benutzung dieser Software. Sollten Sie mit diesen Bedingungen nicht einverstanden sein, so ist es Ihnen nicht gestattet, diese Software weiter zu benutzen oder zu verteilen.

Wie kann man mithelfen

Bei aptosid mitzuhelfen ist einfach. Man kann sich unserem Forum anschließen oder - noch interessanter - sich im IRC (irc.oftc.net, port 6667, channel #aptosid) beteiligen, wo Ihre Vorschläge und Code-Patches diskutiert werden können.

Wir diskutieren gerne alle Beiträge und Patches, die auf Grundlage der Debian-Richtlinien für freie Software basieren, ganz besonders alternative Desktopumgebungen (Gnome, LXDE). Willkommen sind auch allgemeine Beiträge, zum Beispiel Übersetzungen oder neue Lokalisierungen.

Roadmap:

Wir bitten um Verständnis darum, das die folgende Roadmap eine ungenaue Schätzung unseres Releaseplans darstellt, beeinflußt vom Upstream-Status von Debian Sid, wichtigen Systemkomponenten wie X.Org, KDE, dem Linux-Kernel und unseren eigenen Entwicklungen, und dass sie Änderungen unterliegen kann.

  • Ἀπάτη
  • ΓῆÏας

Wegen der späten Veröffentlichung von 2010-02 "ΚῆÏες", kann es sein, dass "ΓῆÏας" erst Anfang 2011 erscheint.

Ganz besonderer Dank gilt dem gesamten Team von aptosid.

Entwicklung:

Rick Battle (detaos)
Joaquim Boura (x-un-i)
David Creedy (klaymen)
Bernard Gray (cleary)
Chris Hildebrandt (slam)
David Kalnischkies (DonKult)
Aedan Kelly (etorix)
Stefan Lippers-Hollmann (slh)
Kel Modderman (kelmo)
Nicolas Poniros (edhunter)
Dinko Sabo (vibora)
Ferdinand Thommes (devil)
Trevor Walkley (bluewater)
Niall Walsh (bfree)

Dokumentation und Handbuch:

Jose Tadeu Barros (ceti)
Alpha Mohamed Diakite (alphad)
Stefan R. Eissens (eislon)
Roland Engert (RoEn)
Alessio Giustini (alessiog75)
Markus Huber (hubi)
Luis_P
Mr Owl
Mutsumu Nomura (muchan)
Nicolas Poniros (edhunter)
Dinko Sabo (vibora)
Dorin Vatavu (dorin)
Trevor Walkley (bluewater)

Grafik:

Rick Battle (detaos)
David Creedy (klaymen)
Bernard Gray (cleary)

Webdesign:

Bernard Gray (cleary)
Chris Hildebrandt (slam)
Stefan Lippers-Hollmann (slh)
Dinko Sabo (vibora)
Ferdinand Thommes (devil)

Vitaler Support:

Chris Hildebrandt (slam)
Ralph Hokanson Jr. (piper)
David Kalnischkies (DonKult)
Aedan Kelly (etorix)
Ferdinand Thommes (devil)

Dank ergeht an die Hetzner Online AG für die Unterstützung von aptosid.com.

Für das aptosid-Team:
        Stefan Lippers-Hollmann (slh)